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Unterwasser-Rugby
Unterwasser-… Was?

 

…Rugby, kurz UWR - die wohl einzige Ballsportart in 3D. UWR lebt von Schnelligkeit, ist technisch anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Teamarbeit.

 

Wie geht das?



Angriff auf den Korb: Tormann Thomas Stübig in Aktion (Zum Vergrößern auf das Bild klicken).

UWR wird im durchschnittlich vier Meter tiefen Bereich des Schwimmbeckens gespielt. Die Spieler tragen die so genannte ABC-Ausrüstung. Das umfasst Maske, Schnorchel und Flossen. Hinzu kommen noch Wasserballkappen zum Schutz der Ohren und zur farblichen Unterscheidung der beiden Teams. Die Spielenden kommen lediglich zum Luftholen an die Oberfläche, das eigentliche Spiel wird unter Wasser bestritten.

 

Ziel ist es, den mit Salzwasser gefüllten Ball (damit ist er also schwerer als das umgebende Wasser und lässt sich hin und her passen) in das gegnerische Tor zu bekommen, das auf dem Beckenboden steht. Eine Mannschaft besteht aus sechs Feldspielern im Wasser und weiteren fünf auf der Auswechselbank. Gewechselt wird fortlaufend, während des Spiels. Spielzeit: zweimal 15 Minuten.

 

Noch nie gehört

Das erstaunt mich nicht, denn UWR zählt lediglich circa 2000 aktive Spieler und Spielerinnen in Deutschland. Organisiert sind sie in den jeweiligen Landesligen oder auf Bundesebene. Es gibt sowohl reine Damenmannschaften als auch Mixed-Teams.

 

Ich spiele zurzeit in der Damenbundesliga sowie der 1. Liga West für den FS Duisburg.

 



Die WM-Goldmedaille (Zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Zusätzlich konnte ich mich 2003 und 2005 für die Nationalmannschaft der Damen qualifizieren. Bei der siebten Weltmeisterschaft 2003 in Dänemark holte das deutsche Damenteam erstmals in der 30-jährigen Geschichte dieses Sports die Goldmedaille. Auf der Europameisterschaft 2005 in Finnland belegten die deutschen Damen immerhin den zweiten Platz hinter den Norwegerinnen.

 

Lesen Sie auch: Bericht über die WM 2003 in Dänemark [>]

© 2006 Britta Müller